Ihr nächstes Auto ist elektrisch

In Europa nimmt die Popularität von Elektrofahrzeugen (EVs) rasant zu, wie die wachsende Zahl von Ladestationen und die deutlichen Fortschritte bei der Batteriekapazität, insbesondere im C-Segment, belegen.


So hatte der Nissan Leaf im Jahr 2012 eine Batteriekapazität von 22 kWh. Heute verfügen Autos wie der Polestar über eine Kapazität von 82kWh. Im Jahr 2023 wurden batterieelektrische Modelle (BEV) zum drittbeliebtesten Autotyp und überholten erstmals Dieselfahrzeuge.


Die BEV-Verkäufe stiegen um 37 % und erreichten einen Marktanteil von 14,6 % (gegenüber 12,1 % im Jahr 2022). Im Laufe des Jahres wurden über 1,5 Millionen Einheiten verkauft. Bis 2025 werden die BEV-Verkäufe in Europa voraussichtlich die von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor (ICE) übertreffen. Osteuropa ist führend bei der Ladeleistung pro Punkt, wobei Länder wie Bulgarien, Estland und Lettland trotz weniger Ladestationen eine robuste Infrastruktur aufweisen. Diese Strategie stellt sicher, dass jede Station effektiv mehr Elektrofahrzeuge versorgen kann.


Westeuropa verfolgt unterdessen einen ausgewogenen Ansatz mit einem weitverbreiteten Netz von Ladestationen.


Länder wie die Niederlande, Deutschland und Frankreich verfügen über eine moderate Ladeleistung pro Station, aber ihre ausgedehnten Netze unterstützen große Elektrofahrzeugflotten und gewährleisten so die Zugänglichkeit. Erhebliche Investitionen in Schnellladegeräte steigern die Effizienz und verkürzen die Ladezeit, was den Besitz eines Elektrofahrzeugs attraktiver macht. Die wachsende Beliebtheit von Elektroautos wird maßgeblich durch Fortschritte bei der Ladeinfrastruktur in ganz Europa beeinflusst.


Von Clustern mit hoher Ladeleistung in Osteuropa über ausgewogene Netze in Westeuropa bis hin zu aufkommenden Entwicklungen in Südeuropa und der nordischen Region ebnen Elektroautos den Weg für eine grünere Zukunft.